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Einige Daten aus der Vereinsgeschichte
14. Juli 1857 Herzog Leopold Friedrich genehmigt die Gründung des Vereins, der den Namen Anhaltischer Kunstverein trägt. Seine Mitgliederzahl wächst bis zum I. Weltkrieg auf 1700 Mitglieder. 28. April 1903 Eröffnung der Kunsthalle im ehemaligen Leopold-Dank-Stift, dem heutigen Museum für Naturkunde und Vorgeschichte. Die Kunsthalle wird Sitz des Vereins. 1933 Der Landeskonservator, erste Direktor der Anhaltischen Gemäldegalerie und Vorsitzende des Vereins, Ludwig Grote, wird von den Nationalsozialisten gezwungen, alle Ämter aufzugeben. 1934 Die Mitgliederzahl ist auf etwa 500 gesunken. 1945 Das Ende des II. Weltkrieges bedeutet zunächst auch das Ende des Kunstvereins, sein gesamter Besitz hat die Luftangriffe auf Dessau nicht überstanden. Vor allem aber gibt es keine Interessen der neuen Machthaber an Vereinstätigkeit, diese Aufgabe übernimmt der "Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands" Frühjahr 1990 Erster Versuch der Wiederbelebung der Traditionen des Anhaltischen Kunstvereins durch Gründung eines Kunst - und Kulturvereins 1994 Auflösung dieses Vereins 15.03.1995 Erfolgreiche Neugründung des Vereins, Vorsitzender wird Dr. Jürgen Neubert, von 1990 bis 1994 Oberbürgermeister der Stadt Dessau 14.06.2001 Der Verein kann seine Geschäftsstelle vom Schloss Mosigkau in das Verwaltungsgebäude der Anhaltischen Gemäldegalerie verlegen und hat seinen Sitz damit unmittelbar neben dem Hauptausstellungsort, der Orangerie des Schlosses Georgium. Möglich wird das durch die Unterstützung der Stadt Dessau, die einen entsprechenden Raum mietfrei zur Verfügung stellt. Ende 2006 In der Bilanz des Vereins stehen nunmehr 77 Ausstellungen seit 1995 15.09.2007 Im Tischbeinsaal des Schlosses Georgium feiern Mitglieder und Freunde des Vereins mit einer Festveranstaltung die Gründung des Anhaltischen Kunstvereins am 14. Juli 1857. Prof. Dr. Erhard Hirsch (Halle/S.) wird Ehrenmitglied. Mitgliederversammlung 2008 Die MItglieder beschließen eine Satzungsänderung, in deren Folge der Vorstand erstmalig in der Geschichte des Vereins einen Geschäftsführer bestellt. Literaturhinweis: Dessauer Kalender 2007. S. 106 -109 Jürgen Neubert, Anzeige eines Jubiläums Dezember 2010 Mit der Dessauer Wohnungsbaugesellschaft laufen Verhandlungen zum Betrieb einer Kunsthalle in einem leerstehenden großen Ladengeschäft unmittelbar an der Museumskreuzung. Erster Test vorab der Verhandlungsergebnisse ist die Präsentation von Radierungen Walter Herzogs. 04.März 2011 In der Kunsthalle am Museum wird die 100. Ausstellung des Vereins seit seiner Neugründung 1995 eröffnet. Sie zeigt Arbeiten der Dessauer Künstlerin Ulrike Widmann. Gleichzeitig erfolgt offiziell die Schlüsselübergabe durch die DWG. Damit ist der Verein erstmalig im Besitz eigener Ausstellungsräume. 26.April 2011 Die Geschäftsstelle in der Puschkinallee wird aufgegeben, neuer Sitz ist nunmehr die "Kunsthalle am Museum" in der Kavalierstarße 74 / 76.
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